Die Entstehung

Es gab eine Zeit da waren zwei Frauen, nämlich Ruth Glanzman jun. und Gunzinger Liselotte, oft zusammen auf der Piste und machten alle Lokale in der Umgebung unsicher. Eines Abends landeten sie im „Tic-Tac“. Die Musiker spielten gerade Samba als die grossartige Idee aufkam, auch soetwas zu machen.

Einige Wochen später kam noch die dritte im Bunde dazu, nämlich Vreni Collet. So gingen sie dann zu dritt ins „Tic-Tac“ und beschlossen kurzerhand, eine Sambagruppe in Bettlach zu gründen. Der erste offizielle öffentliche Auftritt wurde mit grossem Erfolg als Schnitzelbankgruppe „Wöschwiiber“ am Bettlä-Gwösch abgehalten und noch nicht als Sambagruppe. Unterstützt wurden sie von Heidi Baumgartner und Sepp Probst welcher die Texte schrieb. An der Fasnacht wurde der Babeli-Zunft am Umzug in Grenchen beim Weinausschank geholfen. Dies war so der Plausch, dass bereits wieder zwei Frauen gefunden wurden, welche in der Gruppe mitmachen wollten – Mina Simoneit und Astrid Bieri. Etwas später überzeugten sie auch Rosmarie Fleury, welche zwar sofort Feuer und Flamme für das Projekt war, jedoch bedenken betreffend ihrem Alter hatte. Rosmarie glaubte, sie wäre noch zu jung dazu.

So wurde Schritt für Schritt die Gründung vorbereitet und es gelang, auch noch weitere Frauen zu gewinnen.

An der Gründungsversammlung vom 3. Mai 1986 waren zehn Frauen im Schützenhaus in Bettlach und hielten die Gründungsversammlung ab.

GründerFoto

  • Collet Vreni
  • Fleury Rosmarie
  • Glanzmann Ruth jun.
  • Gunzinger Liselotte
  • Hirsiger Ursi
  • König Steffi
  • Moser Astrid
  • Simoneit Mina
  • Spori Vreni
  • Stämpfli Anita

Nach der Versammlung wurden sie bereits zum ersten Mal auf die Probe gestellt. Die Babeli-Zunft und die Babeli-Gugger stellten sie vor die Aufgabe, innerhalb von 15 Minuten ein Musikstück einzustudieren. Die zur Verfügung gestellten Instrumente machten diese Aufgabe keinesfalls einfacher. Im Anschluss wurden allesamt mit einem Wagen ins Dorf geführt, wo sie in jedem Restaurant die musikalischen Fähigkeiten vorführen mussten. Im Restaurant Traube wurden sie anschliessend von Ulrich König und Sepp Probst feierlich getauft.